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Blut im Wasser von Alexander Schimmelbusch hat in diesem Jahr bei den Kritiker für ein - mal mehr, mal weniger stilles -jedoch immer glückliches Jauchzen gesorgt. Der Schriftsteller erzählt vom Überdruss und der Langeweile der Superreichen, die nur durch die pure Realität durchbrochen werden kann.
Das Buch „Blut im Wasser“ von Alexander Schimmelbusch wurde so auch zurecht von der FAZ gewürdigt. Der Autor, der bereits mit seinem Debüt „Im Sinkflug“ böse-komische, immer authentische und manchmal recht eigenwillige Facetten seiner Genialität zeigte, hat mit dem Buch über zwei Frankfurter Vorstadtkinder.
Im Roman geht es um Pia und Alex, die bereits seit Beginn ihrer Jugend dasselbe Schicksal teilen: Beide kommen aus der Vorstadt Frankfurts und beide hingen einst aneinander. Einst unzertrennlich sind sie heute jedoch eher gestrandet, haben sich seit Jahren nicht gesehen und wohnen einsam auf den Anwesen ihrer längst verstorbenen Eltern in den USA. Jeder geht anders mit seinem Leben um: Während Alex die Leere mit Empfängen, One-Night-Stands und einsamen Spaziergängen füllt, will Pia nur eins: Ihn wiedersehen. Das hat nicht nur melancholische Gründe, sondern auch ganz pragmatische. Pia weiß nämlich, dass sie diesen Winter nicht mehr zu Ende gehen sehen wird. Ihre wohl letzte Reise tritt sie daher nach Montauk an, wo sie ihre ehemalige Jugendliebe vermutet.
Wie die Geschichte ausgeht, scheint angesichts der morbiden Stimmung fast schon egal. Dahinter steckt auch etwas viel Größeres, eine Bedeutung über die Liebe oder Nicht-Liebe der beiden Hauptfiguren hinaus. Eine Bedeutung, mit der Alexander Schimmelbusch
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