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Ist das Kind von mir? - Zweifel und Misstrauen von Vätern

"Ist das Kind von mir?", ist eine Frage, die einen Mann zerfressen kann. Die Gründe für einen solchen Zweifel können unterschiedlicher Art sein. Da hat man gerade eine Frau kennen gelernt, die Sache mit dem Sex ging recht schnell und kurz darauf wird einem eröffnet, dass man Vater wird. Das ist ein Punkt, bei dem viele Männer hellhörig werden und ihnen Zweifel kommen, ob da nicht kurz vorher noch jemand anderes war.

Ist das Kind von mir

Kinderfreuden mit Beigeschmack

Misstrauen ist nie ein guter Start für eine Beziehung. Er fragt,sie sagt nein, doch der Stachel sitzt. Es kann aber auch sein, dass man bereits Vater ist und der oder die Kleine hat mit einem selbst so gar keine Ähnlichkeiten. Die Mutter kann man schon an dem Kind erkennen, aber wenn zwei Menschen mit braunen Augen ein Kind mit blauen Augen haben, geht das? Manchmal sind es die kleinen Dinge, die sich über Jahre immer weiter in Firm von Zweifel im Kopf festsetzen.

Vaterschaftstest als Sicherheit?

Schätzungen von der "Interessengemeinschaft für Abstammungsgutachten" in Dortmund gehen davon aus, dass jedes zehnte Kind in Deutschland nicht von dem offiziellen Vater stammt. Kein Mann möchte ohne sein Wissen ein fremdes Kind groß ziehen. Das ist nur zu verständlich. Im englischen gibt es einen Spruch der wie folgt heißt: "Mothers baby, fathers maybe" Oft wird dies bei Trennungen und Scheidungen ein Thema. Da kochen Emotionen hoch, welche auch Zweifel, die vorher schon in der Beziehung bestanden, in den Vordergrund drängen. Die Vorgeschichte der Beziehung spielt dabei eine elementare Rolle, etwa wenn schon vorher der Verdacht von Seiten des Mannes bestand, dass seine Partnerin nicht immer treu war. Was passiert, wenn man plötzlich eine Unterhaltsforderung bekommt, weil man für sein vermeintliches Kind zahlen soll? Die kurze Affäre ist schon etwas her und nun so etwas? Wie will ein Mann sich da wirklich sicher sein, das er wirklich der Erzeuger ist? Natürlich ist der Gedanke an einen Vaterschaftstest nur allzu gut nachvollziehbar.

Misstrauensverstärker

Dieser Schritt sollte gut überlegt sein. Denn wenn ein Mann auf einen solchen Test drängt, kann er dadurch einer funktionierenden Beziehung durchaus einen Knacks verpassen, der eventuell gar nicht mehr zu kitten ist. Wie fühlt sich da die Partnerin dabei, mit diesem Misstrauensvotum? Was ist, wenn das Kind wirklich nicht von einem selbst ist? Liebt man es dann weniger? Wohl kaum. Vater ist der, der sich kümmert. Das hat mit Biologie nur am Rande zu tun. Dies sind alles Aspekte, die bedacht werden wollen, auch wenn man den Wunsch des Mannes durchaus gut nachvollziehen kann.

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