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Die Dreimonatsspritze ist eine hormonelle Verhütungsmethode mit einem (→ Pearl_Index) von 0,3 – 1,4 und gilt somit als sicher. Im Gegensatz zur Antibabypille, nimmt die Frau nicht jeden Tag eine Dosis bestimmter Hormone ein, sondern bekommt ein Gestagen-Depot in einem Abstand von drei Monaten von ihrer Gynäkologin in Arm- oder Gesäßmuskel gespritzt. Das hat den Vorteil, dass keine Gefahr des Vergessens besteht. Jedoch hat die Dreimonatsspritze auch eine ganze Reihe unerwünschter Nebenwirkungen. So kann es zu Schmierblutungen, Libidoverlust (→ Frigidität), Depressionen, Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen kommen. Darüber hinaus kann es nach Absetzen der Spritzen noch lange zu Störungen des Zyklus oder Ausbleiben der Menstruation kommen, was vor allem den zeitnahen Wunsch nach einem Kind, erheblich beeinträchtigen kann. Mediziner empfehlen diese Methode meistens nur Frauen über 21, die keine anderen Verhütungsmethoden vertragen, unter starker Migräne oder sehr stark schmerzenden Regelblutungen leiden.
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